{"id":909,"date":"2017-02-17T18:17:44","date_gmt":"2017-02-17T17:17:44","guid":{"rendered":"http:\/\/oechsle-bahn.de\/wp\/?p=909"},"modified":"2017-02-18T17:58:40","modified_gmt":"2017-02-18T16:58:40","slug":"die-lokomotive-99-633","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oechsle-bahn.de\/wp\/die-lokomotive-99-633\/","title":{"rendered":"Die Lokomotive 99 633"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit der 18,98 km langen Linie Warthausen \u2013 Ochsenhausen er\u00f6ffnete die W\u00fcrttembergische Staatsbahn am 30.11.1899 ihre f\u00fcnfte Schmalspurbahn. Um die Jahrhundertwende wurden au\u00dferdem einige Strecken verl\u00e4ngert, was zu einem erh\u00f6hten Lokomotivbedarf f\u00fchrte. <strong><span style=\"color: #7e1616;\"><a title=\"Pressemeldung lesen\" href=\"http:\/\/oechsle-bahn.de\/wp\/das-ur-oechsle-dampft-wieder\/\">++ 99 633 dampft wieder ++<\/a><\/span><\/strong><\/strong><\/p>\n<div class=\"serendipity_imageComment_right\" style=\"width: 200px;\">\n<div class=\"serendipity_imageComment_img\"><a class=\"serendipity_image_link\" href=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/99633_Bilderbogen.pdf\" target=\"_blank\"><!-- s9ymdb:630 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_right\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/99633_Bilderbogen.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"144\" \/><\/a><\/div>\n<div class=\"serendipity_imageComment_txt\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Kleiner Bilderbogen zur 99 633 (PDF, Klick aufs Bild)<\/p>\n<p><strong>Der Lebenslauf der 99 633<\/strong><\/p>\n<p>Bei den notwendigen Neubauten schuf die Maschinenfabrik Esslingen mit der Gattung Tssd eine neue Lokomotivtype. T stand dabei f\u00fcr Tenderlokomotive, ss f\u00fcr Schmalspur von 750 mm und d f\u00fcr Duplexlokomotive. Diese Lokomotiven, welche nach ihrem Erfinder auch &#8222;Mallet&#8220;-Lokomotiven genannt wurden, arbeiteten nach dem Vierzylinder-Verbund-Prinzip.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, der Dampf\u00fcberdruck wurde zuerst in einem Hochdrucktriebwerk und der dann teilentspannte Dampf nochmals in einem Niederdrucktriebwerk genutzt. Dadurch konnte eine gewisse Kohlenersparnis erzielt werden, was im kohlenarmen und sparsamen W\u00fcrttemberg sehr wichtig war. Weiterhin konnte das vordere Triebwerk in einem Drehgestell untergebracht werden, wodurch die Maschinen sehr gut auch enge Kurven durchfahren konnten, was bei den einfach gebauten und kurvenreichen Schmalspurstrecken sehr wichtig war.<\/p>\n<p><!-- s9ymdb:622 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_left\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/presse\/sonstige\/99633_historisch1_.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"293\" \/><\/p>\n<p>Die Maschinen bew\u00e4hrten sich dann auch recht gut auf den kr\u00fcmmungsreichen Schmalspurstrecken W\u00fcrttembergs, obwohl die Bauart sehr kompliziert und recht unterhaltungsaufwendig war.<\/p>\n<p>In den Jahren 1899 und 1901 lieferte die Maschinenfabrik Esslingen zun\u00e4chst sechs Fahrzeuge mit den Fabrik-Nr. 3070 \u2013 3072 und 3198 \u2013 3200. Insgesamt 4 Lokomotiven, darunter die 99 633, wurden dabei fabrikneu nach Ochsenhausen geliefert.<br \/>\nDrei weitere Exemplare folgten als Nr. 3294, 3503 und 3698 in den Jahren 1904, 1908 und 1913. Diese Lokbauart war mit insgesamt 9 Lokomotiven damit die am h\u00e4ufigsten gebaute Schmalspurlokomotive der W\u00fcrttembergischen Staatsbahn. Bis 1928 wurde von der 99 633 und ihren Schwestermaschinen der gesamte Verkehr auf dem \u00d6chsle durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Als dann st\u00e4rkere Maschinen aus Sachsen beschafft werden konnten (gleiche Bauart wie die Lok Rosa des \u00d6chsle), wurden die Maschinen zur weniger steigungsreichen Federseebahn Schussenried &#8211; Riedlingen abgegeben.<br \/>\nZur Aushilfe kehrte die Lok jedoch immer wieder auf ihre alte Stammstrecke, das \u00d6chsle, zur\u00fcck. Am 18.03.1969 wurde die 99 633 als letzte ihrer Bauart ausgemustert und von der DGEG \u2013 der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Eisenbahngeschichte e. V. \u2013 \u00fcbernommen.<br \/>\nNach einer sehr aufwendigen Aufarbeitung wurde die Lok ab Oktober 1982 auf der Strecke M\u00f6ckm\u00fchl \u2013 D\u00f6rzbach f\u00fcr Sonderz\u00fcge eingesetzt. Bereits im Fr\u00fchjahr 1985 wurde sie jedoch zur entstehenden \u00d6chsle Museumsbahn verliehen und war dort ab 29.06.1985 im Museumsverkehr eingesetzt.<\/p>\n<p>Nach einem Unfall mit einem PKW am 22.09.1990 musste die Lok zur Fahrwerksinstandsetzung in das Dampflokomotivwerk Meiningen \u00fcberf\u00fchrt werden und kehrte danach nicht mehr nach Ochsenhausen zur\u00fcck. Die DGEG wollte damals die Lok wieder auf der Strecke M\u00f6ckm\u00fchl \u2013 D\u00f6rzbach einsetzen. Diese Pl\u00e4ne zerschlugen sich jedoch, die Gleise in M\u00f6ckm\u00fchl wurden abgebaut, und so schlummerte die 99 633 im Dornr\u00f6schenschlaf seit 1992 im Lokschuppen in M\u00f6ckm\u00fchl.<\/p>\n<h4><span style=\"color: #7e1616;\">Der gro\u00dfe Traum: 99 633 soll wieder fahren<\/span><\/h4>\n<p><strong><br \/>\nWer kennt sie nicht \u2013 die 99 633? Die Sendung Eisenbahnromantik hat sie zu einer der bekanntesten Lokomotiven Deutschlands gemacht. Wie viele Tausend Male die Dampflokomotive 99 633 \u00fcber die heimischen Bildschirme geschaukelt ist, kann wohl niemand genau sagen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Juni 2002: Zur\u00fcck in Ochsenhausen<\/strong><\/p>\n<p>Am 1. Juni 2002 kehrte die w\u00fcrttembergische Tssd (Nummer 43) auf Grundlage eines langfristigen Mietvertrages auf ihre alte Stammstrecke \u2013 das \u00d6chsle \u2013 zur\u00fcck. Im September 2007 konnte die Lokomotive schlie\u00dflich nach l\u00e4ngeren Verhandlungen von der DGEG erworben werden. In den letzten Jahren wurde vom Verein zielstrebig auf dieses Ziel hingearbeitet und Mittel hierf\u00fcr angespart bzw. durch die Bewirtschaftung des Speisewagens erarbeitet. Der nicht unerhebliche Kaufpreis konnte vom Verein deshalb vollst\u00e4ndig aus eigenen Mitteln bezahlt werden.<\/p>\n<p>Die erste H\u00fcrde ist mit dem Kauf der Lok geschafft: Ziel und Traum aller \u00d6chsle-Mitglieder ist aber die Wiederinbetriebnahme der 99 633.<\/p>\n<p><!-- s9ymdb:621 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_left\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/presse\/sonstige\/99633_kessel_.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"306\" \/><\/p>\n<p>Bis zur Betriebsf\u00e4higkeit sind allerdings noch einige H\u00fcrden zu meistern, vor allem finanzieller Art. Der Original-Kessel aus dem Jahre 1899 ist stark reparaturbed\u00fcrftig und muss deshalb erneuert werden. Ein Kesselneubau kann nur von einer hierzu zugelassenen Spezialwerkst\u00e4tte geleistet werden. <\/p>\n<p>Neben den Kosten des neuen Kessels werden auch weitere Kosten f\u00fcr notwendige Instandsetzungen an der Lokomotive anfallen.<\/p>\n<p>Je nachdem wie viele dieser Arbeiten in Eigenleistung von den Aktiven des \u00d6chsle Schmalspurbahn e.V. erbracht werden k\u00f6nnen, sch\u00e4tzen wir die Gesamtkosten f\u00fcr die Wiederinbetriebnahme der Lokomotive auf 150.000,- \u20ac bis 200.000,- \u20ac. Dies ist aus eigener Kraft durch den Verein nicht zu schaffen! Der Verein ist deshalb zur Erreichung dieses Zieles auf Spenden angewiesen.<\/p>\n<p><strong>Juni 2011: Der neue Kessel ist vergeben<\/strong><\/p>\n<p>Innerhalb von drei Tagen haben zehn Helfer des Schmalspurbahnvereins die historische Lok soweit zerlegt, dass ihr innerster Kern, der Dampfkessel, frei lag. \u201eDas gibt ein sch\u00f6nes Puzzle\u201c, wurde dabei mit Blick auf den k\u00fcnftigen Zusammenbau gewitzelt. Damit dieser gelingt, wurden jedoch alle Anbauteile akribisch beschriftet und sorgf\u00e4ltig eingelagert. Au\u00dferdem wurden vom Eisenbahnsachverst\u00e4ndigen Martin Cichon alle Details schriftlich und fotografisch dokumentiert.<br \/>\nSchon als die Lokomotive, kurz nach Er\u00f6ffnung der \u00d6chsle-Strecke 1899, nach Ochsenhausen kam, bildete der nun ausgebaute Kessel ihr Herzst\u00fcck und sorgte w\u00e4hrend eines 70-j\u00e4hrigen Regelbetriebs mit einer Laufleistung von rund drei Millionen Kilometern auf dem \u00d6chsle und der Federseebahn f\u00fcr Dampfdruck.<\/p>\n<p>In den 1970er Jahren wurde der Kessel f\u00fcr den Museumsbetrieb noch einmal aufgearbeitet. Doch Anfang der 90er Jahre war das Ende erreicht: \u201eEine weitere Restaurierung h\u00e4tte das Material nicht mehr mitgemacht\u201c, sagt Benny Bechter, Vorsitzender des \u00d6chsle-Schmalspurvereins. Dies sah auch das Landesdenkmalamt so, das im M\u00e4rz vergangenen Jahres den Nachbau genehmigte. Den Auftrag daf\u00fcr, mit einem Volumen von 90.000 Euro, hat der Verein nun an die Spezialfirma Tschuda in Graz vergeben<\/p>\n<p><!-- s9ymdb:1020 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/Fahrzeuge\/99633_02.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"421\" \/><br \/>\n(Foto: Thomas Freidank)<\/p>\n<p><strong>Juni 2012: Zusch\u00fcsse f\u00fcr die Restaurierung<\/strong><\/p>\n<p>Der \u00d6chsle-Schmalspurbahnverein erh\u00e4lt aus Denkmalschutzmitteln einen Landeszuschuss von 40.000 Euro als Projektf\u00f6rderung f\u00fcr die Restaurierung der \u00d6chsle-Lok 99 633. Damit kommt der Verein der fahrt\u00fcchtigen Wiederherstellung der \u201eUr-\u00d6chsle-Lok\u201c von 1899 einen gro\u00dfen Schritt n\u00e4her, ist aber weiter auf Spenden angewiesen.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Freude herrschte \u00fcber einen weiteren Zuschuss in H\u00f6he von 25.000,- \u20ac der Denkmalstiftung Baden-W\u00fcrttemberg. Auch unser F\u00f6rderverein kann durch seinen engagierten Betrieb des Speisewagens einen gro\u00dfen Teil zur Finanzierung beitragen. Aber auch die Veranstaltungen unseres Vereins und nicht zuletzt die Spender tragen einen wesentlichen Beitrag dazu bei. Wegen des Mehraufwands bei der Kesselgenehmigung, den erforderlichen zus\u00e4tzlichen Transporten und verschiedenen Kostensteigerungen werden wir den urspr\u00fcnglich gesteckten Kostenrahmen von 200.000,- \u20ac an Fremdkosten nicht halten k\u00f6nnen und rechnen mit einem Mehrbedarf von 50.000,- \u20ac. Wir sind also weiterhin dringend auf Spenden angewiesen.<\/p>\n<p><strong>Juli 2012: Der Kessel entsteht<\/strong><\/p>\n<p>Es konnte bei Tschuda nicht gleich mit dem Neubau eines Kessels gestartet werden, schlie\u00dflich gab es vom originalen Kessel keine technischen Unterlagen wie Zeichnungen oder Festigkeitsberechnungen. Zuerst musste also der alte Kessel vermessen und aus den Daten eine neue Zeichnung mit Berechnungen erstellt werden. Diese Arbeit war sehr aufw\u00e4ndig und hat sich \u00fcber einige Monate hingezogen. Bevor mit den Arbeiten am eigentlichen Kessel begonnen werden konnte, mussten die Zeichnungen vom \u00f6sterreichischen T\u00dcV gepr\u00fcft und genehmigt werden. Im Rahmen neuer europ\u00e4ischer Normen werden solche Genehmigungen aus anderen EU-L\u00e4ndern anerkannt, so dass keine erneute oder zweite Genehmigung in Deutschland erforderlich ist.<\/p>\n<p>Leider ist nun doch ein Problem aufgetreten, das aber gl\u00fccklicherweise gerade noch rechtzeitig erkannt wurde: Die neuen europ\u00e4ischen Normen sehen hier keine Dampfkessel f\u00fcr Fahrzeuge mehr vor. Nur station\u00e4re Anlagen sind ber\u00fccksichtigt. Das Eisenbahn-bundesamt (EBA) erkennt deshalb die Normen in diesem Bereich nicht an und k\u00f6nnte sp\u00e4ter den Betrieb der Lok untersagen. Unser technischer Projektleiter und Sachverst\u00e4ndiger Martin Cichon hat deshalb in den letzten Wochen direkt in der Zentrale des EBAs in Bonn mit den dort zust\u00e4ndigen Mitarbeitern nach einer L\u00f6sung gesucht. Das Problem ist \u00fcbrigens nicht darin begr\u00fcndet, dass wir den Kessel im Ausland fertigen lassen. Andere Vereine haben das gleiche Problem mit in Deutschland gefertigten Kesseln, die bereits auf Lokomotiven montiert sind und f\u00fcr die das EBA jetzt die Zulassung verweigert. Das wollten wir nat\u00fcrlich auf jeden Fall verhindern. Wir wollen gar nicht daran denken, dass unsere 99 633 eines Tages fertig und betriebsbereit in Ochsenhausen steht, aber keine Zulassung bekommt! Deshalb wurde mit dem EBA vorab eine vom Amt akzeptierte Vorgehensweise vereinbart. Dazu muss der \u00f6sterreichische T\u00dcV zus\u00e4tzlich best\u00e4tigen, dass \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse auf den Kessel durch den Fahrbetrieb keine negativen Auswirkungen haben. Dazu muss aber die Befestigung des Kessels auf dem Lokrahmen zus\u00e4tzlich betrachtet werden. Wir m\u00fcssen also auch den Lokrahmen nach Graz bringen. Das wird unmittelbar nach dem Bahnhofsfest geschehen.<\/p>\n<p>Am Fest kann der Lokrahmen mit Fahrwerk bereits auf dem LKW verladen besichtigt werden. Wir sind froh, als erste Museumsbahn in Deutschland eine L\u00f6sung f\u00fcr dieses Zulassungsproblem gefunden zu haben, wenngleich dies auch einen erheblichen Mehraufwand bedeutet; auch in finanzieller Hinsicht. Das Projekt wird zeitlich dadurch auch etwas verz\u00f6gert. Allerdings m\u00fcssen zahlreiche f\u00fcr die Nachweise erforderliche Arbeiten, wie das Anpassen der Auflagen f\u00fcr den Kessel am Rahmen, sowieso gemacht werden und werden jetzt nur zum Kesselhersteller verlagert.<\/p>\n<p><!-- s9ymdb:1022 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/Fahrzeuge\/99633_04.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"434\" \/><br \/>\nDie neue Feuerb\u00fcchse ist im Juli 2012 fertig verschwei\u00dft. Rechts liegt der neue Dampfdom. Im Hintergrund der neue Rohrsatz (Foto: Martin Cichon).<\/p>\n<p>Verschiedene Komponenten der Lok befinden sich bereits in den Werkst\u00e4tten Warthausen und Ochsenhausen in Arbeit. In Warthausen wird au\u00dferdem die Aufarbeitung des Aschkastens vorbereitet. In Ochsenhausen befinden sich die Kupplungen in Arbeit, die auf Wiegebalken umgebaut werden m\u00fcssen, um mit allen \u00d6chsle-Fahrzeugen kompatibel zu sein. Au\u00dferdem m\u00fcssen verschiedene Sch\u00e4den an den Kupplungen behoben werden und die Lok soll vorne wieder den urspr\u00fcnglichen runden Puffer erhalten. Weitere Komponenten werden noch in unseren eigenen Werkst\u00e4tten folgen. Bei allen Arbeiten wird gr\u00f6\u00dfter Wert auf originalgetreue und denkmalgerechte Ausf\u00fchrung gelegt. Nachtr\u00e4gliche Umbauten sollen r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden, soweit sie nicht betrieblich oder aus Sicherheitsgr\u00fcnden unbedingt erforderlich sind.<\/p>\n<p>Die aufw\u00e4ndigsten Arbeiten, Fahrwerksuntersuchung, Einbau des Kessels und Montage, k\u00f6nnen aber aus Kapazit\u00e4tsgr\u00fcnden in absehbarer Zeit nicht bei uns durchgef\u00fchrt werden. Durch den laufenden Fahrbetrieb und weitere anstehende sehr aufw\u00e4ndige Hauptuntersuchungen an dringend ben\u00f6tigten Wagen sind unsere Werkst\u00e4tten bereits \u00fcber viele Monate hinaus ausgelastet. Wir m\u00f6chten mit der Lokomotive auf keinen Fall eine Dauerbaustelle aufmachen, sondern sie in absehbarer Zeit wieder dampfen sehen. Da sehen wir uns auch gegen\u00fcber den zahlreichen Spendern in der Verantwortung.<br \/>\nAuch hier zeichnet sich jedoch eine L\u00f6sung ab: Die Werkstatt der Zillertalbahn in \u00d6sterreich hat Interesse an diesen Arbeiten. Sehr vorteilhaft w\u00e4re f\u00fcr uns, dass dort sehr viel Erfahrung mit schmalspurigen Dampfloks unterschiedlicher Baureihen vorhanden ist und die Lokomotive dort auch ausgiebig getestet werden kann, bevor sie nach Ochsenhausen zur\u00fcckkehrt. Au\u00dferdem kann die Werkstatt auf qualifiziertes Fachpersonal zur\u00fcckgreifen, das noch bei der Reichsbahn in der ehemaligen DDR die Dampflokunterhaltung gelernt hat.<\/p>\n<p>Den Kontakt zur Zillertalbahn gibt es bereits seit rund eineinhalb Jahren. Die Fachleute haben damals schon die Lok besichtigt und genauere Inspektionen, wie das Innere der Zylinder, vorgenommen. Leider konnte jedoch aus Kapazit\u00e4tsgr\u00fcnden und wegen anderer \u00f6rtlicher Gegebenheiten damals keine Zusage \u00fcber die Ausf\u00fchrung der Arbeiten gemacht werden. Selbstverst\u00e4ndlich hatten wir auch bei verschiedenen anderen geeigneten Werkst\u00e4tten angefragt. Die wenigen \u00fcberhaupt eingegangenen Angebote entsprachen allerdings leider nicht unseren Vorstellungen bez\u00fcglich Kosten und Ausf\u00fchrungszeitraum.<br \/>\nDie Saison 2014 ist unser Ziel, schlie\u00dflich feiert die Maschine dann ihren 115. Geburtstag und das bietet sich f\u00fcr die Wiederinbetriebnahme nat\u00fcrlich an!<\/p>\n<p><strong>September 2012: Das Fahrwerk folgt<\/strong><\/p>\n<p><!-- s9ymdb:1021 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/Fahrzeuge\/99633_03.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"406\" \/><br \/>\nUm den Kessel direkt an den Rahmen anpassen zu k\u00f6nnen folgte auch der Lokrahmen mit Fahrwerk nach Graz. Jetzt ist fast die ganze Maschine in \u00d6sterreich. Soweit war sie noch nie von Ihrer w\u00fcrttembergischen Heimat weg \u2026. (Foto: Bernhard G\u00fcnzl)<\/p>\n<p><strong>Januar 2013: Das weitere Vorgehen wird festgelegt<\/strong><\/p>\n<p>Alle Teile des Kessels sind gefertigt und der Kessel ist teilweise bereits geheftet. Bevor er endg\u00fcltig verschwei\u00dft werden kann, muss jedoch eine Abnahme durch den \u00f6sterreichischen T\u00dcV als zust\u00e4ndige Zulassungsstelle erfolgen. Wie in der letzten Ausgabe berichtet, ist dies kein einfaches Unterfangen, da es auch in einem vereinten Europa keineswegs selbstverst\u00e4ndlich ist, dass alle Zulassungen gegenseitig anerkannt werden. Wir wollen uns auf jeden Fall absolut absichern und stehen deshalb in Kontakt mit dem Eisenbahnbundesamt in Deutschland und dem T\u00dcV in \u00d6sterreich. Da der f\u00fcr Zulassungen zust\u00e4ndige Mitarbeiter des Kesselherstellers die Firma leider verlassen hat und noch kein Nachfolger in Sicht ist, hat unser Sachverst\u00e4ndiger Dr. Martin Cichon die Aufgabe \u00fcbernommen, zwischen den Beteiligten zu vermitteln und die Zulassungsarbeiten zu koordinieren. Da dazu Reisen nach Wien und Graz erforderlich sind, ist dies eine recht aufw\u00e4ndige Aufgabe.<\/p>\n<p>Mit der Werkstatt der Zillertalbahn wurden bei einem Besuch in Jenbach die erforderlichen Arbeiten besprochen und kostenm\u00e4\u00dfig abgesch\u00e4tzt. Auch dies ist nicht einfach, da der erforderliche Aufwand an vielen Bauteilen erst nach deren eingehender Untersuchung beurteilt werden kann. Da sich die Arbeiten an der dort in Aufarbeitung befindlichen Dampflok Kh 101 der Feistritztalbahn etwas verz\u00f6gern und dann die eigenen Loks f\u00fcr die Dampfsaison vorbereitet werden m\u00fcssen, haben wir den Start der Arbeiten an der 99 633 jetzt auf Juni festgelegt. Trotzdem sind wir zuversichtlich, dass der gr\u00f6\u00dfte Teil der Arbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden kann und die Wiederinbetriebnahme dann im Jahr 2014 zum 115. Geburtstag der Lok erfolgen wird.<\/p>\n<p>Auch in den eigenen Werkst\u00e4tten wird an Komponenten der Lok gearbeitet, obwohl hier nat\u00fcrlich gerade die Vorbereitung der Fahrzeuge f\u00fcr die Saison 2013 h\u00f6chste Priorit\u00e4t hat. Die Lichtmaschine ist bereits fertig. Ebenso die \u00d6lsperren. Noch vor Weihnachten hat Rouven Kuhrke den Armaturenstock fertiggestellt, der jetzt komplett aufgearbeitet wieder schwarz und messingfarben gl\u00e4nzt. Weiteren Komponenten wie Regler und Speiseventile wird er sich noch annehmen. In Warthausen l\u00e4uft au\u00dferdem die Planung f\u00fcr die Instandsetzung und Verbesserung des Aschkastens. In Ochsenhausen sind die Kupplungen in Arbeit.<\/p>\n<p><strong>M\u00e4rz 2013: Denkmal des Monats<\/strong><\/p>\n<p>Die Denkmalstiftung Baden-W\u00fcrttemberg hat die \u00e4lteste \u00d6chsle-Lok 99 633 aus dem Jahr 1899 als &#8222;Denkmal des Monats&#8220; im M\u00e4rz ausgezeichnet. Die Stiftung m\u00f6chte mit der Ehrung einerseits auf besonders herausragende Kulturdenkmale hinweisen, andererseits Leistungen der Denkmaleigent\u00fcmer w\u00fcrdigen.<\/p>\n<p><strong>August 2013: Kessel fertig gestellt<\/strong><\/p>\n<p><!-- s9ymdb:1054 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/LKW_Zillertal.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"385\" \/><\/p>\n<p>Da die Fertigstellung des Kessels langsam absehbar wurde, galt es im Juni auch die restlichen noch in Ochsenhausen eingelagerten Komponenten zu verpacken und auf die Reise ins Zillertal zu schicken. Bereits bei der Demontage der Lokomotive wurden alle Teile erfasst und beschriftet. Jetzt wurden die Teile, m\u00f6glichst nach Baugruppen sortiert, sorgsam verpackt und verladen. W\u00e4hrend am Anfang der Aktion kaum einer der Beteiligten glaubte, dass die komplette Ladefl\u00e4che des Sattelaufliegers auch ben\u00f6tigt werden w\u00fcrde, stellte sich schnell heraus, dass die Paletten und die gro\u00dfen Teile, wie zum Beispiel die Wasserk\u00e4sten, sehr geschickt platziert werden mussten, um alles unter zu bringen! So konnte sich dann am 15. Juni 2013 ein doch recht voll bepackter LKW auf den Weg nach \u00d6sterreich machen. In Jenbach wurden die Teile dann sicher in G\u00fcterwagen verstaut.<\/p>\n<p>Zur\u00fcckgeblieben sind jetzt noch einige Komponenten, die hier in der eigenen Werkstatt aufgearbeitet und dann zur Montage beigestellt werden. Dazu geh\u00f6ren gro\u00dfe Teile wie der Aschkasten, Anbauteile wie die Lampen, der Armaturenstock oder auch der Tacho.<br \/>\nSpannend wurde es in Graz dann noch einmal, als im Juli die Kaltwasser-Druckpr\u00fcfung und die T\u00dcV-Abnahme des Kessels anstand. Auch hier gab es wieder ein paar kleinere Terminprobleme, vor allem nat\u00fcrlich durch die beginnende Urlaubszeit. Dann ging aber alles doch noch sehr schnell und zufriedenstellend \u00fcber die B\u00fchne. Anfang August konnte sehr kurzfristig noch ein Transport von Graz nach Jenbach organisiert werden, so dass jetzt (fast) alle Teile unseres Originals zumindest wieder beieinander sind. Auch der alte Kessel wurde zur Zillertalbahn gebracht. Er dient noch als Muster f\u00fcr die Befestigungen der Kesselverkleidung. Eventuell k\u00f6nnen die alten Befestigungen sogar f\u00fcr den neuen Kessel wiederverwendet werden. Nach Abschluss der Arbeiten soll der Originalkessel einen w\u00fcrdigen Platz in der Eisenbahn-Erlebniswelt Horb bekommen.<\/p>\n<p>Beim \u00d6chsle selbst ist leider kein geeigneter Platz vorhanden, denn eine Ausstellung, so war man sich im Vorstand schnell einig, soll nur an einem \u00fcberdachten Ort erfolgen.<br \/>\nAls n\u00e4chstes findet jetzt Anfang September in Jenbach eine Abstimmung \u00fcber den weiteren Ablauf der Aufarbeitung, die Reihenfolge und den Umfang der Arbeiten statt. Ein detaillierter Plan wurde zwar bereits im vergangenen Winter aufgestellt, jetzt gilt es aber, den Umfang am \u201cObjekt\u201d zu besprechen und festzulegen. Unsere Dampflokspezialisten Martin Cichon und Florian Jauch werden daran teilnehmen. Martin Cichon hat bereits als Sachverst\u00e4ndiger den Kesselneubau betreut und dabei etliche schwierige organisatorische und zulassungsrechtliche H\u00fcrden gemeistert.<\/p>\n<p>Zwar sind wir durch die Verz\u00f6gerungen am Schluss nun doch schon wieder etwas unserem aktuellen Plan hinterher, der Transport nach Jenbach war urspr\u00fcnglich f\u00fcr Juni geplant, wir hoffen aber, dass wir durch die guten Vorarbeiten und die geplanten Eigenleistungen den vorgesehenen Termin zur Wiederinbetriebnahme der 99 633 im Jahr 2014 zu ihrem 115. Geburtstag doch noch halten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Oktober 2013: Zerlegt und wichtige Komponenten gepr\u00fcft<\/strong><\/p>\n<p><!-- s9ymdb:1064 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/fahrwerk_01.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"458\" \/><br \/>\nDie Lokomotive ist komplett zerlegt und untersucht. Zum Gl\u00fcck haben sich keine gr\u00f6\u00dferen bisher unbekannten Sch\u00e4den herausgestellt. Der Rahmen wurde bereits komplett entrostet und wartet auf die Grundierung. (Foto: Roland H\u00f6lbling)<\/p>\n<p><!-- s9ymdb:1066 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/fahrwerk_02.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"458\" \/><br \/>\nDie Rads\u00e4tze der Lok sich noch in gutem Zustand. Sie haben die vorgeschriebenen Pr\u00fcfungen ohne Probleme bestanden. (Foto: Roland H\u00f6lbling)<\/p>\n<p>Das Fahrwerk der Lok wurde als erste Arbeit der Zillertaler Werkstatt komplett zerlegt und untersucht. Zum Gl\u00fcck stellten sich, neben dem bereits bekannten Schaden der Lagerung des Drehgestells, keine allzu gro\u00dfen Probleme heraus. Ein Federbund ist gebrochen und kleinere Risse an unkritischen Stellen m\u00fcssen geschwei\u00dft werden.<br \/>\nEs wurde entschieden, alle Federn in eine externe Werkstatt zu Pr\u00fcfung und Reparatur zu geben. Damit soll jedes Risiko f\u00fcr den sp\u00e4teren Betrieb vermieden werden.<br \/>\nDie Achslager sind in einwandfreiem Zustand und bed\u00fcrfen keiner \u00dcberarbeitung. Auch die Rads\u00e4tze konnten ohne \u00dcberarbeitung bereits einer Riss- und Profilpr\u00fcfung unterzogen werden, die keine Beanstandungen ergab.<br \/>\nWasser- und Kohlek\u00e4sten sind zurzeit beim Sandstrahlen. Der originale Wasserkasten hat innen starke Rostsch\u00e4den. Beide Wasserk\u00e4sten werden mir einer Spezialbeschichtung versehen.<br \/>\nDie Kesselverkleidungsbleche sind schon an den neuen Kessel angepasst.<\/p>\n<p><strong>Dezember 2013: Die erste Farbe<\/strong><\/p>\n<p><!-- s9ymdb:1071 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/IMG_0951_resize.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"458\" \/><\/p>\n<p>Alle Arbeiten am Rahmen konnten abgeschlossen werden. Die Lagerung des Drehgestells wurde aufw\u00e4ndig \u00fcberarbeitet. Die R\u00fcckstellfedern haben bei einer \u00dcberpr\u00fcfung deutlich unterschiedliche L\u00e4ngen und damit Federkr\u00e4fte gezeigt, so dass sie ebenfalls ersetzt werden m\u00fcssen.<br \/>\nRahmen und Drehgestell wurden lackiert. Damit hat die Lok die erste neue Farbe bekommen!<\/p>\n<p>Um das Innere der Wasserk\u00e4sten sandstrahlen zu k\u00f6nnen, mussten die Wasserk\u00e4sten aufgeschnitten und nach dem Sandstrahlen wieder zugeschwei\u00dft werden. Beim alten originalen Wasserkasten musste au\u00dferdem das Bodenblech erneuert werden. Nach dem Sandstrahlen war es kurz vor dem Durchbrechen. Nach dem Grundieren wurde die Dichtheitspr\u00fcfung erfolgreich bestanden.<br \/>\nIn der Werkstatt Warthausen werden die Federaufh\u00e4ngungen komplett neu gefertigt. Bei der Pr\u00fcfung hatte sich herausgestellt, dass hier ein buntes Sammelsurium altbrauchbarer Teile verbaut war, die teilweise schon sehr stark verschlissen und geschwei\u00dft waren.<\/p>\n<p><strong>M\u00e4rz 2014: Der Zusammenbau beginnt<\/strong><\/p>\n<p><!-- s9ymdb:1084 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/IMG_1263_resize.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"427\" \/><\/p>\n<p>Nach der Fertigstellung der Federaufh\u00e4ngung, dem Abschluss der Lackierungsarbeiten an Rahmen und Drehgestell und der Beschaffung neuer R\u00fcckstellfedern f\u00fcr das Drehgestell konnte mit der Montage der Lok begonnen werden. Erstmals geht es wieder in die andere Richtung: Hin zu einer fertigen Lok!<\/p>\n<p>Erster Schritt war die Verbindung des Drehgestells mit dem Rahmen der Lok \u00fcber die komplett aufgearbeitete und teilweise neu gefertigte Verbindung. Nach Montage der gepr\u00fcften Lager konnte die Lok eingeachst werden. Jetzt steht sie wieder auf eigenen R\u00e4dern. Im Anschluss wurden bereits verschiedene Kleinteile am Rahmen montiert. Auch neue Schmierleitungen und die in Warthausen aufgearbeiteten \u00d6lsperren sind schon angebracht. So gut wie jetzt kommt man nat\u00fcrlich nie wieder an den Rahmen.<\/p>\n<p>Auch in Warthausen gingen die Arbeiten weiter. Die Sanierung und Optimierung des Aschkastens konnte abgeschlossen werden. Auch die beiden Puffer mit Kupplungen sind schon bereit f\u00fcr den Einbau.<\/p>\n<p><strong>Mai 2014: Mit dem Kessel vereint<\/strong><\/p>\n<p><!-- s9ymdb:1097 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/140518_99633.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"413\" \/><\/p>\n<p>Nach Anlieferung des Aschkastens bei der Zillertalbahn konnte der Kessel montiert werden. Die Kesselverkleidung ist bereits angebracht. Ebenso die Lichtmaschine und der Schornstein. Auch zahlreiche weitere Kesselanbauteile haben schon ihren Platz gefunden. Die beiden Puffer mit Kupplungen wurden in Warthausen aufgearbeitet und sind bereits eingebaut. Etwas Kopfzerbrechen bereitete die vordere Kupplung. Da die Lok urspr\u00fcnglich in den Endbahnh\u00f6fen stets gedreht wurde, war diese nur als Rangierkupplung ausgelegt und unzureichend gef\u00fchrt und gefedert, was zu einigen Sch\u00e4den gef\u00fchrt hatte. Nach gemeinsamen Beratungen konnte hier eine L\u00f6sung zum Umbau gefunden werden, die das \u00e4u\u00dfere Erscheinungsbild nicht ver\u00e4ndert.<br \/>\nSorgen bereitet derzeit noch die Luftpumpe. Beim Zerlegen hat sich der Zustand als wesentlich schlechter als gedacht herausgestellt. Kolben und Kolbenstange mussten bei uns komplett neu gefertigt werden.<\/p>\n<p><strong>August 2014: Die Wasserk\u00e4sten sind montiert<\/strong><\/p>\n<p><!-- s9ymdb:1134 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/140910_wasserkaesten.JPG\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"458\" \/><\/p>\n<p>Nach der Montage der Wasserk\u00e4sten und des Unterteils des F\u00fchrerstands nimmt unser Maskottchen immer mehr Form an. Auch das Bremsgest\u00e4nge ist bereits komplett eingebaut. Am Kessel sind die meisten Armaturen angebracht. Zum Teil wurden diese bei uns als Eigenleistung in der Werkstatt Warthausen aufgearbeitet (kompletter Armaturenstock, Kesselspeiseventile). Das Gest\u00e4nge der Lok ist zum Einbau vorbereitet. Dazu mussten die bereits vor Jahren \u00fcberarbeiteten Lagerschalen kontrolliert und eingepasst werden. Problematisch war hier, dass das Gest\u00e4nge nicht von uns demontiert wurde und jahrelang an verschiedenen Orten eingelagert war. Deshalb liegen keine Erfahrungen und keine Dokumentationen von der Demontage vor.<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dftes Projekt in der eigenen Werkstatt war die Luftpumpe. Der Dampfzylinder musste \u00fcberarbeitet werden. Der neu gefertigte Dampfkolben ist eingebaut. Ein erster Probelauf, noch mit Druckluft betrieben, war sehr positiv.<\/p>\n<p><strong>November 2014<\/strong><\/p>\n<p><!-- s9ymdb:1156 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/EEE_1490_k_610.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"413\" \/><\/p>\n<p>\u201eDer Traum aller \u00d6chsle-Freunde ist, dass 99 633 einmal wieder auf dem \u00d6chsle dampfen kann.\u201c So oder \u00e4hnlich stand es in den vergangenen Jahren in zahlreichen unserer Publikationen. Der Traum ist Wirklichkeit geworden! Am 03.11. hat unser neues Schmuckst\u00fcck erfolgreich Probefahrten im Zillertal absolviert. Bei der Lastprobe schleppte sie einen rund 90 t schweren Wendezug problemlos mit 30 Stundenkilometer \u00fcber die Steigung zwischen Strass und Schlitters. Die Kollegen im Zillertal haben hier hervorragende Arbeit geleistet und auch die Zulieferung der in der eigenen Werkstatt aufgearbeiteten Teile hat einwandfrei geklappt. Auf dem Foto fehlt noch die Domverkleidung mit dem typischen Fabrikschild.<\/p>\n<p>Die offizielle Inbetriebnahme erfolgt im Rahmen einer Sonderfahrt von Jenbach nach Mayrhofen am 22.11.2014. Abfahrt ist in Jenbach um 10:50 Uhr. Die R\u00fcckkehr wird gegen 18 Uhr sein. Fotohalte, Zugkreuzungen, \u00dcberholungen und evtl. Parallelfahrten auf den zweigleisigen Abschnitten sind eingeplant. Ebenso ein Aufenthalt in Mayrhofen. Wer vorzeitig zur\u00fcckkehren m\u00f6chte, hat die M\u00f6glichkeit mit der Sonderzugfahrkarte f\u00fcr 19,20 \u20ac auch die halbst\u00fcndlich verkehrenden Regelz\u00fcge zu ben\u00fctzen.<br \/>\nWir m\u00f6chten Sie herzlich zu diesem einmaligen Ereignis einladen. Kommen Sie ins Zillertal und feiern Sie mit uns!<\/p>\n<p>Im Anschluss wird die Lok nach Ochsenhausen \u00fcberf\u00fchrt, wo dann im kommenden Fr\u00fchjahr die offizielle Inbetriebnahme in der Heimat erfolgen wird.<\/p>\n<p><!-- s9ymdb:1193 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/Einladung_610.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"468\" \/><\/p>\n<p><strong>April 2015: Die Einweihung<\/strong><\/p>\n<p>Am 25.04. war gro\u00dfe Tag auf der alten Stammstrecke: Mit einem Festakt erfolgte die offizielle Wiederinbetreibnahme der Lok. Auf dem F\u00fchrerstand der letzte noch lebende Lokf\u00fchrer aus der Bundesbahnzeit der 99 633: Josef Wahl. Nat\u00fcrlich fehlte auch der obligatorische Gei\u00dfbock der schw\u00e4bischen Eisenbahn nicht. Als besonderes Schmankerl wurde der Sonderzug f\u00fcr die geladenen G\u00e4ste komplett aus originalen w\u00fcrttembergischen Schmalspurwagen gebildet. Der \u00f6ffentliche Sonderzug am Nachmittag musste dann mit weiteren Wagen verst\u00e4rkt werden.<\/p>\n<p>Hier konnte unser neuer Star zeigen, was in ihr steckt: Trotz mittlerweile einsetzendem Regen und damit rutschigen Schienen hatte 99 633 keine Probleme ihren stattlichen Zug \u00fcber die Steigungsabschnitte \u00c4pfingen &#8211; Sulmingen und Wennedach &#8211; Reinstetten zu ziehen.<\/p>\n<p>Auch die Saisoner\u00f6ffnung am 1. und 2. Mai lag, leider bei denkbar schlechtem Wetter, fest in der Hand der Tssd. Trotz der widrigen Bedingungen s\u00e4umten wieder etliche Fotografen die Strecke und auch die Z\u00fcge waren gut besetzt.<\/p>\n<p>Ihre ersten Eins\u00e4tze nach der Komplettaufarbeitung hat 99 633 mit Bravour und ohne Probleme bestritten.<\/p>\n<p><!-- s9ymdb:1247 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/standard\/20150425_2367_web.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"413\" \/><br \/>\nFoto: Stephan Czarnecki<\/p>\n<p><strong>Und wie geht es weiter?<\/strong><\/p>\n<p>Um sicher zu gehen und die ersten Erfahrungen mit der Maschine ber\u00fccksichtigen zu k\u00f6nnen, wurden nach der Einweihung zuerst einmal keine Eins\u00e4tze fest geplant. Kleinere Optimierungen und Nacharbeiten, die im Rahmen der Inbetriebnahme im Zillertal und beim \u00d6chsle aufgekommen sind, sollen ohne zeitlichen Druck abgearbeitet werden k\u00f6nnen, so wie es die Kapazit\u00e4t unserer momentan durch den Fahrbetrieb und die dringend abzuschlie\u00dfende Hauptuntersuchung der Diesellok V22-01 stark ausgelasteten Werkstatt zul\u00e4sst.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem m\u00fcssen die originalen w\u00fcrttembergischen Kupplungen noch so angepasst werden, dass sie mit allen \u00d6chsle-Fahrzeugen kompatibel sind und die Lok universell eingesetzt werden kann. Das ist durch die Mischung aus schweizerischen, \u00f6sterreichischen und w\u00fcrttembergischen Fahrzeugen nicht ganz anspruchslos. Damit die Anpassungen der Kupplungen direkt vor Ort getestet werden k\u00f6nnen, wurden diese Arbeiten auch nicht an die Zillertalbahn vergeben.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste sichere Einsatz der 99 633 ist am Bahnhofsfest am 13.09. Sie wird dort den bisher von V22-01 gef\u00fchrten Sonderzug bespannen, der auch wieder aus den originalen w\u00fcrttembergischen Wagen bestehen wird. Allerdings ist eine Verst\u00e4rkung durch weitere Wagen unter Umst\u00e4nden erforderlich. Falls es davor Eins\u00e4tze gibt, werden diese kurzfristig im Internet angek\u00fcndigt werden.<\/p>\n<p>Ab der Saison 2016 wird 99 633 einen festen Einsatzplan bekommen, der dann auch im Fahrplan-Prospekt und im Internet ver\u00f6ffentlicht wird.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a id=\"spenden\" name=\"spenden\"><\/a><!-- s9ymdb:623 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_right\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/presse\/sonstige\/99633_historisch2_.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"377\" \/><\/p>\n<h4><span style=\"color: #7e1616;\">Ihre Spende hilft<\/span><\/h4>\n<p><strong>Helfen auch Sie mit einer Spende, damit sich Alt und Jung stets an dieser einzigartigen Lokomotive erfreuen k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p>Spendenkonto des \u00d6chsle e. V.:<br \/>\n<strong><br \/>\nBank: Kreissparkasse Biberach<br \/>\nIBAN: DE32 6545 0070 0000 6169 44<br \/>\nBIC: SBCRDE66XXX<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Da der Verein gemeinn\u00fctzig ist, k\u00f6nnen Spenden bis 200,- \u20ac unter Vorlage der \u00dcberweisungsquittung beim Finanzamt geltend gemacht werden. F\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Spenden erhalten Sie bei vollst\u00e4ndiger Adressenangabe eine Spendenbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt.<\/p>\n<p><strong>Sie k\u00f6nnen das Projekt auch unterst\u00fctzen, indem Sie Mitglied werden:<\/strong> <a title=\"Aufnahmeantrag\" href=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/Aufnahmeantrag.pdf\" target=\"_blank\">Aufnahmeantrag (PDF)<\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr weitere Informationen steht Ihnen unser Zugpersonal gerne zur Verf\u00fcgung. Wir freuen uns \u00fcber Ihr Interesse und bedanken uns f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen Sie uns auch eine E-Mail senden:<br \/>\n<a title=\"E-Mail\" href=\"mailto:info@das-oechsle.de\">info@das-oechsle.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Das Faltblatt zur 99 633 mit allen Infos<\/strong> <a title=\"Faltblatt 99 633\" href=\"\/s9y_neu\/uploads\/Publikationen\/Faltblatt_99633.pdf\" target=\"_blank\">finden Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><a class=\"serendipity_image_link\" href=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/Oechsle_Urkunde_Bronze.jpg\" target=\"_blank\"><!-- s9ymdb:819 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_right\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/Oechsle_Urkunde_Bronze.serendipityThumb.jpg\" alt=\"\" width=\"95\" height=\"135\" \/><\/a><a class=\"serendipity_image_link\" href=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/Oechsle_Urkunde_Silber.jpg\" target=\"_blank\"><!-- s9ymdb:821 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_right\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/Oechsle_Urkunde_Silber.serendipityThumb.jpg\" alt=\"\" width=\"95\" height=\"135\" \/><\/a><a class=\"serendipity_image_link\" href=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/Oechsle_Urkunde_Gold.jpg\" target=\"_blank\"><!-- s9ymdb:820 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_right\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/Oechsle_Urkunde_Gold.serendipityThumb.jpg\" alt=\"\" width=\"95\" height=\"135\" \/><br \/>\n<\/a><strong>Urkunden in Gold, Silber und Bronze<\/strong><br \/>\n&#8222;99 633 wird wieder dampfen&#8220; &#8211; mit diesen Spendenurkunden bedankt sich der Verein \u00d6chsle Schmalspurbahn e.V. f\u00fcr die Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p><strong>Als Dank f\u00fcr Ihre Unterst\u00fctzung erhalten Sie:<\/strong><br \/>\nAb 100,- \u20ac eine Stifterurkunde.<br \/>\nAb 250,- \u20ac eine Stifterurkunde in Bronze.<br \/>\nAb 500,- \u20ac eine Stifterurkunde in Silber und<br \/>\neinen Nachguss des Lokschildes.<br \/>\nAb 996,33 \u20ac eine Stifterurkunde in Gold und einen<br \/>\nEintrag auf der Spendertafel an der Lok.<\/p>\n<h4><span style=\"color: #7e1616;\">Der Spendenstand<\/span><\/h4>\n<p><strong>Die Entwicklung des Spendenkontos f\u00fcr die 99 633:<\/strong><\/p>\n<p><!-- s9ymdb:624 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/presse\/sonstige\/99633_spendenstand.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"347\" \/><\/p>\n<p>31.12.2003: 5.344 \u20ac<br \/>\n30.06.2004: 5.882 \u20ac<br \/>\n31.12.2004: 7.214 \u20ac<br \/>\n30.06.2005: 7.589 \u20ac<br \/>\n31.12.2005: 9.084 \u20ac<br \/>\n30.06.2006: 10.337 \u20ac<br \/>\n31.12.2006: 12.713 \u20ac<br \/>\n31.06.2007: 42.533 \u20ac &#8211; Kauf der Lok<br \/>\n31.12.2007: 11.653 \u20ac<br \/>\n31.12.2008: 24.400 \u20ac<br \/>\n31.12.2010: 110.000 \u20ac<br \/>\n13.02.2012: 155.652 \u20ac<br \/>\n31.12.2012: 185.646 \u20ac<\/p>\n<h4><span style=\"color: #7e1616;\">Technische Daten<\/span><\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" style=\"border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/99633_zeichnung.gif\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"179\" \/><\/p>\n<p><strong>Betriebsnummer K.W.St.E.:<\/strong> 43<br \/>\n<strong>Betriebsnummer DR\/DB:<\/strong> 99 633<br \/>\n<strong>Erbauer:<\/strong> Maschinenfabrik Esslingen<br \/>\n<strong>Baujahr:<\/strong> 1899<br \/>\n<strong>Fabriknummer:<\/strong> 3072<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" style=\"border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/99633_45.img_assist_custom.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"205\" \/><\/p>\n<p><strong>Leistung:<\/strong> 250 PS<br \/>\n<strong>H\u00f6chstgeschwindigkeit:<\/strong> 30 km\/h<br \/>\n<strong>Leergewicht:<\/strong> 21,8 Tonnen<br \/>\n<strong>Dienstgewicht:<\/strong> 28,7 Tonnen<br \/>\n<strong>Wasservorrat:<\/strong> 2,50 m3<br \/>\n<strong>Kohlevorrat:<\/strong> 1,00 t<br \/>\n<strong>Beschaffungspreis<\/strong>: 36240 Reichsmark<br \/>\n(damaliger Handwerkerlohn zum Vergleich 30 Pf\/Std)<\/p>\n<p><a class=\"serendipity_image_link\" href=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/99633_Kesselabnahme.jpg\" target=\"_blank\"><!-- s9ymdb:629 --><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"serendipity_image_center\" src=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/99633_Kesselabnahmeklein.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"205\" \/><\/a><br \/>\nKesselabnahme, Esslingen, 6. Oktober 1899 (<a title=\"vergr\u00f6\u00dfern\" href=\"\/s9y_neu\/uploads\/verein\/99633_Kesselabnahme.jpg\" target=\"_blank\">vergr\u00f6\u00dfern<\/a>)<\/p>\n<p><em>Quellennachweis:<br \/>\n&#8211; Brod, Michael: Die Dampflokomotive 99 633, DGEG e. V., 1983<br \/>\n&#8211; Obermayer, Horst J.: Taschenbuch Deutsche Schmalspur-Dampflokomotiven,<br \/>\nFranckh\u2019sche Verlagshandlung, Stuttgart; 1980<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der 18,98 km langen Linie Warthausen \u2013 Ochsenhausen er\u00f6ffnete die W\u00fcrttembergische Staatsbahn am 30.11.1899 ihre f\u00fcnfte Schmalspurbahn. Um die Jahrhundertwende wurden au\u00dferdem einige Strecken verl\u00e4ngert, was zu einem erh\u00f6hten&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1021,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_price":"","_stock":"","_tribe_ticket_header":"","_tribe_default_ticket_provider":"","_tribe_ticket_capacity":"0","_ticket_start_date":"","_ticket_end_date":"","_tribe_ticket_show_description":"","_tribe_ticket_show_not_going":false,"_tribe_ticket_use_global_stock":"","_tribe_ticket_global_stock_level":"","_global_stock_mode":"","_global_stock_cap":"","_tribe_rsvp_for_event":"","_tribe_ticket_going_count":"","_tribe_ticket_not_going_count":"","_tribe_tickets_list":"[]","_tribe_ticket_has_attendee_info_fields":false,"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"class_list":["post-909","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-fahrzeuge"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/oechsle-bahn.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/909","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/oechsle-bahn.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/oechsle-bahn.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oechsle-bahn.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oechsle-bahn.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=909"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/oechsle-bahn.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/909\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oechsle-bahn.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1021"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/oechsle-bahn.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=909"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/oechsle-bahn.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=909"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/oechsle-bahn.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=909"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}