{"id":140,"date":"2015-12-01T09:00:46","date_gmt":"2015-12-01T08:00:46","guid":{"rendered":"http:\/\/oechsle-bahn.de\/wp\/?p=140"},"modified":"2020-12-02T13:05:06","modified_gmt":"2020-12-02T12:05:06","slug":"dezember-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oechsle-bahn.de\/wp\/dezember-2015\/","title":{"rendered":"Dezember 2015"},"content":{"rendered":"<p><strong>Dampflok 99 633  \u201eMallet\u201c<\/strong><br \/>\nDer Originalkessel der Lokomotive lagerte bisher noch in Jenbach. Am 17. November 2015 wurde der Kessel von Jenbach nach Ochsenhausen transportiert und dort auf einem Flachwagen abgeladen. Der Kessel soll dort vor der Witterung gesch\u00fctzt gelagert werden.  F\u00fcr diesen Zweck wird der Kessel noch mit einer Plane vor der Witterung gesch\u00fctzt. Wir m\u00f6chten diesen genieteten Kessel unbedingt erhalten. Ob der Kessel in ein Museum kommt oder wo er sonst ausgestellt wird, ist aber noch nicht entschieden.<\/p>\n<p><strong>Diesellok V 15 908<\/strong><br \/>\nDie Arbeiten zur Neulackierung der Lok gingen weiter. Durch eine Vielzahl weiterer Arbeiten leider nur mit gebremster Geschwindigkeit.  Mittlerweile sind aber auch die Klappen des Motorvorbaues aufgearbeitet.  Die komplette Erneuerung der Verkabelung konnte ebenfalls abgeschlossen werden.  Verschiedene kleinere Arbeiten am K\u00fchlsystem und der Einspritzanlage stehen jetzt noch an, bevor die Lok zur Radsatzbearbeitung und Begutachtung der Lager komplett in eine Fachwerkstatt gebracht werden kann. Da wir die Lok in Ochsenhausen aufgrund der fehlenden M\u00f6glichkeit Traversen darunter zu schieben nicht ausachsen k\u00f6nnen, hatten wir uns zu dieser Vorgehensweise entschieden.<\/p>\n<p><strong>Personenwagen RhB 2076<\/strong><br \/>\nNach Abschluss des Fahrbetriebes soll es jetzt mit neuem Schwung bei diesem Wagen weiter gehen. Der neue speziell angefertigte Winkel unter den Fenstern wurde angepasst und zur Probe angebaut. Er wird jetzt noch verzinkt, um die ganze Konstruktion m\u00f6glichst feuchteresistent zu machen. Die neu zu bauenden Innenausfachungen des Holzaufbaues ist bereits fertiggestellt und wartet auf den Einbau. Davor m\u00fcssen aber noch die nicht ausgebauten Stirnseiten und die Zwischent\u00fcren aufgearbeitet werden. Zahlreiche Kleinteile sind gerade in Arbeit. Eine besondere Herausforderung sind dabei die F\u00fchrungen der Fenster. Z.B. die mit Leder bespannten Andr\u00fcckleisten, die neu bespannt werden m\u00fcssen.<br \/>\nGr\u00f6\u00dfere Umbauarbeiten erf\u00e4hrt das Dach. Die Ausstattung von Wagen mit Dachrinnen hat sich nicht bew\u00e4hrt. Bei allen Wagen mit Dachrinnen hat sich diese als gro\u00dfe Schwachstelle erwiesen. H\u00e4ufig l\u00e4uft Wasser hinter der Rinnenbefestigung in das Holz. Auch dieser Wagen hat dadurch erhebliche Sch\u00e4den am Obergurt des Holzaufbaues erlitten. Wesentlich besser bew\u00e4hrt sich die Ausf\u00fchrung mit einem vergr\u00f6\u00dferten Dach\u00fcberstand und einer Abtropfkante aus einem Metallwinkel. Daf\u00fcr muss aber ein aufw\u00e4ndig zu fertigendes Holzprofil au\u00dfen angesetzt werden.<\/p>\n<p><strong>Personenwagen 5012<\/strong><br \/>\nIm Dezember wurde der Personenwagen wieder auf seine beiden grundlegend \u00fcberholten Drehgestelle abgesetzt. Der besch\u00e4digte Radsatz eines Drehgestells konnte dankenswerterweise in der Werkstatt der Stuttgarter Stra\u00dfenbahnen \u00fcberholt und repariert werden.<br \/>\nNeue Bremskl\u00f6tze f\u00fcr den Wagen entstehen derzeit im Eisenwerk Arnstadt der DB AG. Nunmehr m\u00fcssen am Wagenkasten noch diverse Sch\u00e4den behoben werden und der Wagen ben\u00f6tigt au\u00dferdem ein neues Blechdach, damit er am 01. Mai 2016 endlich wieder in Betrieb gehen kann. <\/p>\n<p><strong>Neuer Schmalspurg\u00fcterwagen \u201eBosnier\u201c<\/strong><br \/>\nAm 18. November traf nach langer Zeit wieder mal eine neues Fahrzeug bei unserer Museumsbahn ein. Es handelt sich um einen dreiachsigen Plattformwagen, der sehr viele \u00c4hnlichkeiten zu unseren w\u00fcrttembergischen G\u00fcterwagen hat. Gebaut wurde der Wagen um 1885 f\u00fcr das sog \u201eBosnische Netz\u201c, ein gro\u00dfes Schmalspurnetz in 760 mm Spurweite welches ab 1878 von \u00d6sterreich-Ungarn in Bosnien und Herzegowina neu erbaut wurde. Viele Fahrzeuge dieser Bahn wurde von Adolph Klose mit entwickelt, welcher auch federf\u00fchrend an der Konstruktion der w\u00fcrttembergischen Schmalspurfahrzeuge beteiligt war. Im zweiten Weltkrieg wurde der Wagen aus dem besetzten Bosnien in die damalige \u201eOstmark\u201c, genauer ins Montafon transportiert. Dort war der Wagen beim kriegswichtigen Wasserkraftwerkbau auf den daf\u00fcr ben\u00f6tigten Materialbahnen ab dem Bahnhof Tschaguns eingesetzt. Nach Abbau der Schmalspurbahn Ende der sechziger Jahre verblieb der Wagen auf dem Bahnhof Tschaguns und wurde dauerhaft im dortigen Lokschuppen abgestellt. Der Wagen diente als verschiebbarer Lagerplatz zum wintersicheren Abstellen eines Schiffes des Silveretta Staussees  im Lokschuppen und bleib in dieser Funktion bis 2008 im Einsatz. Nunmehr konnte der in sehr gutem Zustand befindliche Wagen als Dauerleihgabe der Vorallberger Illkraftwerke (VIW) \u00fcbernommen werden. Geplant ist den Wagen wieder mit Seitenw\u00e4nden auszustatten und dann als Bewirtungsplattform am G\u00fcterschuppen Ochsenhausen aufzustellen. Ein gro\u00dfer Dank geb\u00fchrt unserem Mitglied Hans-Joachim Knupfer der den Wagen die letzen Jahren gesichert hat und zugunsten des \u00d6chsle vom Leihvertrag zur\u00fcck getreten ist. <\/p>\n<p><strong>Bahnhofsgel\u00e4nde Warthausen<\/strong><br \/>\nAuf dem vorbereiteten Gleisbett zur Anbindung der Rollbockgrube wurde eine Normalspurweiche umgesetzt, welche an anderer Stelle des Bahnhofes nicht mehr ben\u00f6tigt wurde, da das urspr\u00fcnglich dort angeschlossene Gleis seit l\u00e4ngerem abgebaut und \u00fcberbaut ist. Zum Umsetzen wurde die Weiche in zwei Teile getrennt. Beim Gewicht der Weiche haben wir uns etwas versch\u00e4tzt. Jedes der beiden Weichenteile brachte ein Gewicht von ca. 10 Tonnen auf die Waage, so dass ein gr\u00f6\u00dferer Kran als geplant zum Einsatz kommen musste.  <\/p>\n<p><strong>Bahnhofsgeb\u00e4ude Warthausen<\/strong><br \/>\nDer Boden des Verkaufsraum des Bahnhofes wurde von einem \u00f6rtlichen Fliesenverlegebetrieb gefliest. Als Fliesen haben wir uns sandfarbene Fliesen ausgesucht, welche sehr gut zum Geb\u00e4ude passen. Weiterhin wurde von einer \u00f6rtlichen Schreinerei eine Verkaufstheke f\u00fcr den Dienstraum gefertigt. Diese wurde optisch an das Erscheinungsbild des Bahnhofes angepasst. In dieser Theke ist auch Stauraum f\u00fcr unsere Prospekt und weitere Werbemittel vorhanden.<br \/>\nIm Verkaufsraum wurden mehrere gro\u00dfformatige gerahmte Bilder unserer Museumsbahn von Gerhard Baum aufgeh\u00e4ngt, welche unsere Besucher auf unsere Bahn einstimmen sollen.<br \/>\nWeiterhin wurde das Bahnhofsgeb\u00e4ude nun endg\u00fcltig an das Stromnetz angeschlossen. Nachdem ein neuer Stromsanschluss sehr teuer geworden w\u00e4re und zudem von uns einige aufwendige Eigenleistungen erfordert h\u00e4tte, wird das Geb\u00e4ude nun \u00fcber eine Freileitung vom Lokschuppen Warthausen versorgt. Zu diesem Zwecke mussten zwei neue Masten gesetzt werden. Nachdem auch zu Staatsbahnzeiten eine solche Freileitung mit Leuchten l\u00e4ngs des Bahnhofes Warthausen vorhanden war, wird so auch der historische Zustand wieder angen\u00e4hert hergestellt. <\/p>\n<p><strong>Aktion\u00e4rsaktion \/ Ausschneideaktion<\/strong><br \/>\nBei den diesj\u00e4hrigen Aktion\u00e4rsaktionen konnten wir uns \u00fcber eine Rekordbeteiligung freuen. Insgesamt waren an beiden Samstagen je 35 M\u00e4nner und auch Frauen im Einsatz. Mehrheitlich handelte es sich um Vereinsmitglieder, aber auch einige Aktion\u00e4re und die Vorst\u00e4nde der AG lie\u00dfen es sich nicht nehmen, kr\u00e4ftig mit anzupacken.<br \/>\nAn beiden Tagen wurden haupts\u00e4chlich Freischneidearbeiten an der Strecke erledigt. Dabei wurde sehr gr\u00fcndlich ausgeschnitten und so mancher gro\u00dfe Baum musste nun weichen. Ausgeschnitten wurde haupts\u00e4chlich im Bereich Wennedach und an der Strecke von Freyberg bis nach dem Bahnhof Reinstetten. Alleine im Bahnhof Reinstetten war eine Gruppe an zwei Samstagen mit jeweils 7 Mann und zwei Motors\u00e4gen im Einsatz, um wieder Licht in den dichten Bewuchs zu bringen.<br \/>\nAn beiden Tagen war unser Bauzug mit der Abfuhr des Schnittgutes st\u00e4ndig im Einsatz. Vier Z\u00fcge voll Stammholz und Strauchgut wurden so nach Warthausen bef\u00f6rdert. Mit dem Stammholz ist die Holzversorgung unsere Dampfloks zum Anheizen f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre gesichert.  Ein Gro\u00dfteil des Stammholzes wurde mit externer Hilfe und tatkr\u00e4ftiger Mithilfe und Organisation von Markus Albinger bereits kurze Zeit sp\u00e4ter gespalten.<br \/>\nVon den Mitgliedern der Rotte wurden mehrere abg\u00e4ngige Stahlschwellen an der Strecke gewechselt.  <\/p>\n<p><strong>Wasserkran Ochsenhausen<\/strong><br \/>\nIm Rahmen der Gleisbaustelle wurde der bereits im letzten Jahr innerhalb des Lokschuppens verlegte Anschlussschlauch des Wasserkranes verl\u00e4ngert und bis in das alte gusseiserne  Wasserkranfundament eingef\u00fchrt.<br \/>\nDer bisher auf diesem Fundament stehende normalspurige und viel zu gro\u00dfe Wasserkran wurde abgebaut. Als neuer Wasserkran f\u00fcr Ochsenhausen soll nun der von 1899 bis 1969 dort stehende fr\u00fchere Wasserkran als Schwei\u00dfkonstruktion neu entstehen. Ein solcher Wasserkranneubau ist recht aufwendig aber machbar. Erste Teile f\u00fcr den Kran sind bei einer befreundeten Maschinenbaufirma bereits in Arbeit. S\u00e4mtliche weiteren ben\u00f6tigten Teile wurden beschafft. Im Laufe des Jahres 2016 soll der Kran weitestgehend in Eigenleistung fertig gestellt werden. <\/p>\n<p><strong>Container f\u00fcr Rotte Warthausen<\/strong><br \/>\nViele unserer Gleisbauger\u00e4te und Ersatzteile waren bisher in zwei normalspurigen Lagerwagen in Warthausen gelagert. Diese beiden Wagen befinden sich aufgrund der Witterungseinfl\u00fcsse leider nicht mehr im besten Zustand und m\u00fcssten nun mit einer neuen Wagenkastenbeplankung versehen werden. Zudem ist die Lagerung schwerer Gegenst\u00e4nde in diesen Wagen recht m\u00fchevoll, da alle Gegenst\u00e4nde beschwerlich die Treppen zu den Wagen hoch getragen werden m\u00fcssen.<br \/>\nDen Aufwand diese Wagen zu sanieren wollten wir uns sparen.  Von der \u00d6chsle Bahn AG wurden deshalb zwei Lagercontainer beschafft und von uns hinter dem Lokschuppen Warthausen abgeladen. In diese zwei Container werden derzeit alle noch brauchbaren Gegenst\u00e4nde f\u00fcr den Gleisbau umgelagert. Als gro\u00dfer Vorteil k\u00f6nnen in diese Container ebenerdig und auch mit unserem Gabelstapler Teile eingelagert werden. Durch die Bauart der Container in Stahlganzausf\u00fchrung haben wir mit Unterhaltungsarbeiten auch die n\u00e4chsten Jahrzehnte Ruhe. Die beiden Normalspurlagerwagen werden wir nach Abschluss der Umr\u00e4umaktion verkaufen oder verschrotten. <\/p>\n<p><em>Andreas Albinger \/ Bernhard G\u00fcnzl<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dampflok 99 633 \u201eMallet\u201c Der Originalkessel der Lokomotive lagerte bisher noch in Jenbach. Am 17. 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